Veröffentlicht am: 17.12.2015

Rückenfreundliche Kinderrucksäcke: Gut gerüstet für Urlaub und Ausflug

Rückenfreundliche Kinderrucksäcke: Gut gerüstet für Urlaub und Ausflug

Rucksack für Kinder im Urlaub - der richtige für Ihr Kind. Ab dem Grundschulalter können Kinder im Urlaub und bei Ausflügen problemlos einen eigenen Rucksack tragen. Allerdings sollte man beim Kauf auf Tragekomfort und Rückenfreundlichkeit achten, damit das zu tragende Gewicht den Rücken nicht zu sehr belastet und Fehlhaltungen vorgebeugt wird.

Dabei kommt es aber nicht nur auf die Ausstattung des Rucksacks an, sondern auch auf die richtige Packweise.

Zwar ist es für Kinder kein Problem, über einen längeren Zeitraum ein bestimmtes Gewicht zu tragen. Bei längeren Touren und Ausflügen kann das Gewicht den Kinderrücken aber mit der Zeit belasten. Das liegt jedoch nur zum Teil am Gewicht selbst. Der Grund liegt meistens vielmehr am Rucksack und der Packweise. Ein schlecht sitzender Rucksack und eine falsche Packweise können zu Rückenschmerzen und langfristig zu Fehlhaltungen führen. Um dem vorzubeugen, sollte man daher beim Kauf eines Kinderrucksacks auf eine rückenfreundliche Ausstattung und ergonomischen Tragekomfort achten. 
 
Worauf beim Kauf eines Kinderrucksacks achten?
 
An erster Stelle ist auf die Rückenfreundlichkeit zu achten: Der Rucksack sollte so konstruiert sein, dass das Gewicht über den gesamten Rücken verteilt wird. Hierfür sorgen weiche, anatomisch geformte Rückenpolster, die auf einer formstabilen Konstruktion sitzen. Dadurch ist zudem eine optimale Anpassung an die S-Form der Wirbelsäule gewährleistet. Das Polster darf aber nicht zu dick sein, da der Rucksack sonst nicht komplett am Rücken aufliegt. In diesem Fall würde das Gewicht nicht optimal verteilt werden.
 
Neben der ergonomischen Rückenkonstruktion kommt es auf die Trageriemen an, die wesentlich zur Lastenverteilung beitragen. Sie sollten gepolstert und in der Länge verstellbar sein, damit der Rucksack keinesfalls zu tief sitzt. Ansonsten könnte das Gewicht das Kind nach hinten ziehen, was zu einem Hohlkreuz führt. Ein abnehmbarer Bauch- oder Brustgurt kann für zusätzliche Stabilität sorgen und den Rücken entlasten. Weiterhin sollte der Rucksack Tragekomfort bieten. Lüftungskanäle im Rückenpolster verhindern, dass das Kind unter dem Rucksack schwitzt. Wenn kalte Luft an die feuchte Haut gelangt, könnte dies eine Erkältung oder Verspannungen im Rücken verursachen.
 
Bei den Trageriemen ist auf die Breite zu achten. Zu schmale Träger schneiden ein, zu breite Träger können scheuern oder sogar von den Schultern des Kindes rutschen. Rucksäcke mit ergonomischem Tragekomfort sind auf www.schulranzen.net erhältlich.
 
Den Rucksack richtig packen
 
Empfehlenswerte Rucksäcke geben durch einen stufenförmigen Innenaufbau bereits eine rückenfreundliche Packweise vor. Bei diesem Aufbau befinden sich im hinteren Teil große Fächer, im vorderen Teil kleine. Denn große und schwere Gegenstände sollte man möglichst nah am Körper tragen, da diese so am wenigsten belasten. Kleine und leichte Dinge packt man in den vorderen Teil des Rucksacks. Wichtig ist außerdem, dass keine einseitige Belastung entsteht. Sowohl im Inneren als auch in den Außenfächern sollte man auf eine gleichmäßige Gewichtsverteilung achten. Wenn zum Beispiel in einem Außenfach eine schwere Trinkflasche eingepackt ist, sollte man auf der anderen Seite mit einem schwereren Gegenstand für ein Gegengewicht sorgen.
 
Darüber hinaus sollte man sicherstellen, dass die eingepackten Gegenstände nicht im Rucksack herumfallen. Eine Wasserflasche, die bei jedem Schritt umfällt, verursacht irgendwann einen schmerzenden Rücken. Viele Rucksäcke bieten bereits Fächer für unterschiedlichste Gegenstände wie Trinkflaschen oder Brotboxen. Ideal sind auch Netzfächer mit Gummizug, die sich an die Größe des verstauten Gegenstandes anpassen. 
 
Bildquelle: Unsplash @ pixabay

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