Veröffentlicht am: 17.12.2015

Tipps für die Klassenfahrt, wenn Schüler reisen gibt es einiges zu bedenken

Tipps für die Klassenfahrt, wenn Schüler reisen gibt es einiges zu bedenken

Schüler gehen in die Schule, um etwas zu lernen. Sie büffeln für gute Noten, damit ihre Zukunft rosig aussieht. Kein Mensch kann ein ganzes Jahr über konzentriert arbeiten. Deshalb sind Klassenfahrten ein wichtiger Bestandteil der Bildungspläne einzelner Bundesländer.

Im Normalfall wird in der Unter-, Mittel- und Oberstufe je eine Klassenfahrt unternommen. Zusätzlich stehen weitere Reisemöglichkeiten wie Austauschprogramm oder Sprachreisen zur Verfügung. Wenn die Eltern etwas mehr Zeit für sich haben möchten, können sie ihr Kind für ein Zeltlager anmelden. Während den Sommerferien existieren dafür zahlreiche Angebote.

Klassenfahrt mit der ganzen Stufe

Alle Jahre wieder kommt die Klassenfahrt. In der Unterstufe werden bevorzugt ländliche Regionen angesteuert. Die Kinder sind in einem Haus untergebracht, das sich fernab von großen Hauptstraßen befindet. Damit soll die Sicherheit gewährleistet sein. Eine solche Fahrt ist schnell organisiert.

Die Schüler müssen fast nichts mitbringen, da sie in der Herberge Verpflegung und Übernachtungsplätze erhalten. Lediglich Bekleidung, Sportgeräte wie Tischtennisschläger,ein geeigneter Schulrucksack und Zahnbürste sollten nicht vergessen werden. Die Kinder unternehmen viele Wanderungen und Ausflüge. Eine solche Fahrt kostet aufgrund der kurzen Anreise und der günstigen Unterkunft 150 Euro pro Person.

Das Taschengeld sollte etwa 50 Euro betragen, mehr Geld wird nicht benötigt.
Die Oberstufe hat meistens eine größere Stadt zum Ziel. Viele Schulen entscheiden sich aufgrund des kulturellen Angebots zu einer Schulfahrt nach Berlin. Da die Ausflüge deutlich teurer als eine Herberge im Grünen sind, sollte insgesamt mit 300 Euro gerechnet werden.

Dabei spielt es keine Rolle, wie alt die Kinder sind. In großen Städten existieren Museen für alle Altersgruppen. Je größer die Klasse, desto niedriger die Kosten. Es lohnt sich, die einzelnen Reiseanbieter nach einem individuellen Angebot zu fragen. Zusätzlich verfügen manche Schulen und Universitäten über eine private Alpenhütte, die sie gerne an Schulklassen vermieten. Damit können die Kosten auf bis zu 100 Euro pro Person gesenkt werden.

Schulische Reisemöglichkeiten

Jede Schule verfügt über individuelle Förderprogramme. Der Schüleraustausch ermöglicht interessierten Schülern eine Reise ins ferne Ausland. Dabei stellen englischsprachige Länder die erste Wahl dar. Dieser Austausch wird zwischen der 9. und 11. Klasse durchgeführt. Aufgrund der hohen Flugkosten sollten die Eltern mindestens 1.000 Euro für dieses Projekt einplanen. Zusätzlich kommen weitere 200 Euro pro Monat an Taschengeld hinzu. Die Schüler erhalten bei ihrer Gastfamilie kostenfreie Kost und Logis. Sie besuchen die örtliche Schule und können sich alle besuchten Kurse in Deutschland voll anrechnen lassen.

Private Schulfahrten

Wenn die Eltern ihr Kind bestmöglich fördern möchten, sollten sie externe Angebote wahrnehmen. Eine Sprachreise eignet sich hervorragend für die langen Sommerferien. Die Schüler lernen die Kultur des Landes kennen und erhalten gleichzeitig qualifizierten Sprachunterricht. Solche Angebote existieren in jedem europäischen Land. Neben der Anreise ist mit 300 bis 500 Euro wöchentlich zu rechnen. 
Ein Feriencamp fällt deutlich günstiger aus. Die Anreise ist relativ kurz, da es solche Angebote für jede Kleinstadt gibt. Den Schülern stehen klassische Zeltlager zur Verfügung, die mit 10 Euro pro Tag besonders günstig sind. Je nach Interesse kann auch ein Forschungscamp gebucht werden, das sich mit wissenschaftlichen Experimenten befasst. Themencamps bringen Kinder eine bestimmte Epoche näher, wie die Antike oder das Mittelalter. Wenn es sich um Jugendliche handelt, ist ein Skikurs zu empfehlen. Allerdings fallen hier die Kosten deutlich teurer aus, es ist mit 200 Euro die Woche zu rechnen.

Bildquelle: knipser5 pixelio.de

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