Veröffentlicht am: 20.03.2016

Worauf sollten Eltern beim Wechsel auf eine weiterführende Schule achten?

Worauf sollten Eltern beim Wechsel auf eine weiterführende Schule achten?

Die Grundschulzeit ist geschafft und ein neuer und sehr spannender Lebensabschnitt beginnt für die Kinder. Eltern fällt es häufig schwer zu entscheiden, auf welche weiterführende Schule die eigenen Kinder am besten gehen sollten. Werden jedoch einige Kriterien beim Schulwechsel beachtet, dann steht einer erfolgreichen Zukunft des Kindes nichts mehr im Weg.

Welche Schulform eignet sich am besten?

Jedes Bundesland besitzt unterschiedliche Schulverzweigungen. Ein Großteil der Bundesländer besitzt das zweigliedrige Schulsystem. Die Eltern haben dabei die Wahl, ob sie ihr Kind lieber auf ein Gymnasium oder eine Gesamtschule schicken möchten. Einige wenige Bundesländer besitzen noch die Hauptschule oder die Realschule als weitere Systeme neben dem Gymnasium. Viele Lehrer geben zunächst eine Einschätzung, wie der Leistungsstand des eigenen Kindes ist. Dies kann als Anhaltspunkt genommen werden, wobei viele Schüler im Alter von 10 Jahren noch ein hohes Entwicklungspotenzial haben und dementsprechend nicht immer die vorgegebene Schulform des Lehrers sofort akzeptiert werden muss. Am Ende spielt gar nicht die Schulform selbst eine so große Rolle, da sowohl auf der Gesamtschule, als auch auf dem Gymnasium das Abitur gemacht werden kann. Wichtiger ist es zu schauen, mit welchen finanziellen Mitteln die gewünschte Schule ausgestattet ist. Gibt es Betreuungslehrer? Wie sieht das Angebot der Schule hinsichtlich Sprachen oder sportlichen Aktivitäten aus? Im Internet lassen sich schnell zuverlässige Informationen und Bewertungen über die verschiedenen Schulen zusammenstellen, sodass hier ein erster Überblick geschaffen werden kann.

Was möchte mein Kind?

Schulwechsel bedeuten für ein Kind einen sehr großen Schritt in ein verändertes Leben. Selbstverständlich möchten viele Schüler ihre alten Freunde und Klassenkameraden deshalb nicht gleich aufgeben. Beim Schulwechsel sollte also auch geschaut werden, ob eventuell alte Freunde ebenfalls auf eine bestimmte Schule gehen. Gemeinsam macht das Lernen noch mehr Spaß und die Kinder kommen zwar in eine neue Lernumgebung, aber sie haben gleichzeitig eine vertraute Person um sich herum, womit der Schulanfang noch spannender wird. Eltern sollten ebenfalls nicht die Wünsche ihrer Kinder ignorieren, da diese später die Schule besuchen müssen. Es kann sich also lohnen, gemeinsam mit dem Kind die Schulen bei einem Tag der offenen Tür zu besuchen.

Den Tag der offenen Tür rechtzeitig nutzen

Wichtig vor einem Schulwechsel ist, dass die Eltern mit ihren Kindern die weiterführende Schule vorher einmal besichtigt haben, um sich ein Bild von dieser Schule machen zu können. Viele weiterführenden Schulen nennen diesen Tag auch "Tag der offenen Tür". Hier präsentiert sich die Schule von ihrer besten Seite, sodass die Eltern persönliche Gespräche mit den Lehrern führen können, um sich einen Überblick über die Schule verschaffen zu können. Hierbei muss beachtet werden, dass solche Besichtigungstage meistens schon Anfang Januar durchgeführt werden und auch die Anmeldephase vor den Sommerferien abgeschlossen wird. Eltern sollten sich also rechtzeitig informieren, bis wann sie ihr Kind an der gewünschten Schule anmelden können.

Kriterien für eine gute Schule

Immer wieder stellen verschiedene Institute Kriterien für gute Schulen auf. Hierbei rücken finanzielle Aspekte und die Ausbildung der Lehrer in den Vordergrund. Es lohnt sich immer, zunächst das Schulprofil der jeweiligen Schule näher zu betrachten. Hierin zählen die Schulen genau auf, welchen Schwerpunkt ihre Schule besitzt. Ein sprachenbegabtes Kind sollte deshalb eher nicht auf ein technisches Gymnasium geschickt werden, sondern eher auf eine Schule mit einem sprachlichen Profil. Ein weiteres Kriterium sind die verschiedenen Wettbewerbe, an denen die Schule mit ihren Schülern teilgenommen hat. Gewonnene Preise und Urkunden heben hervor, dass die Lehrer hier eng mit den Schülern zusammenarbeiten und ihnen bereits neue Möglichkeiten eröffnen. Selbstverständlich spielt auch der soziale Hintergrund eine wichtige Rolle. Ist die Schule dafür bekannt, dass es häufig zu Störungen kommt, die Lehrer dauerhaft krank sind und gegen Mobbing nicht viel unternommen wird, dann sollte diese Schule vermieden werden. Interessant sind ebenfalls die Durchschnittsnoten, mit denen die ehemaligen Schüler die Schule verlassen. Ein guter Abischnitt zeigt, dass die Schule viel Wert darauf gelegt hat, dass die Schüler alle wichtigen Lerninhalte für die Abschlussprüfungen vermittelt bekommen haben.

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