Veröffentlicht am: 20.04.2016

Das Familienhaus ist zu klein geworden. Was nun?

Das Familienhaus ist zu klein geworden. Was nun?

Das Wohnhaus ist der zentrale Ort einer jeden Familie. Jedes Familienmitglied hat hier seinen eigenen festen Platz. Diese Einteilung ist vor allem für Kinder besonders wichtig, damit sie sich die Kinder frei entwickeln können. Platz zum Spielen, zum Lernen und zum Lesen und Musik hören sind dabei ganz wichtig. Auch wenn Freunde zu Besuch kommen, ist ein eigener privater Bereich für ungestörte Gespräche unverzichtbar. Meist regelt sich die Aufteilung der Räume mit der Zeit von selbst. Was aber, wenn sich Nachwuchs anmeldet. Dieser braucht seinerseits Platz und bringt die bestehende Ordnung gehörig durcheinander.

Wenn Nachwuchs kommt, muss Platz für ein Kind geschaffen werden.

Ein Zimmer pro Kind ist für manche Eltern die beste Option. Doch nicht immer steht ein ungenutzter Raum zur Verfügung. Sind alle Räume belegt, kann durch eine neue Organisation ein Raum freigemacht werden. Doch meist scheitert diese Option. Eine Möglichkeit, ist ein Umbau oder die Erweiterung des Hauses. Mit diesen Maßnahmen lässt sich nicht nur ein vorübergehendes Provisorium schaffen, sondern der Lebensraum nachhaltig planen. Oft erklingt in diesem Zusammenhang aber die Frage: Können wir und das überhaupt leisten?

Die Finanzierung des Umbaus stellt eine große Herausforderung dar, da auch der Nachwuchs Geld verbraucht. Durchschnittlich kostet ein Baby in den ersten sechs Jahren 467 Euro/Monat. Hinzu kommen die Kosten für die Erstausstattung in der Höhe von 3.000 bis 6.000 Euro. Ab dem 6. Lebensjahr liegen die durchschnittlichen Kosten für ein Kind bei 570 Euro/Monat und ab dem 12. Lebensjahr bei 655 Euro monatlich. Diese Kosten müssen beim Umbau des Eigenheims berücksichtigt werden. Reichen die Eigenmittel nicht aus, kann der Umbau Kreditfinanziert werden.

Kreditfinanzierter Hausumbau - günstig dank niedriger Zinsen

Zinsen für die Schaffung von Wohnraum waren schon immer niedriger als alle anderen Zinsen. Wegen der Negativzinsen sind Kredite zur Schaffung von Wohnraum besonders günstig zu bekommen.

Bevor der Weg in die nächste Bank führt, sollten zukünftige Eltern die Möglichkeiten des Internets nutzen. Im Internet gibt es viele Portale, mit denen kostenlos ein Kreditvergleich angeboten wird. Wichtig ist, dass es immer Immobilienkredite sein sollten. Der Kreditvergleich sollte aber umsichtig gehandhabt werden. Wichtig ist, dass bei jedem Kreditangebot der effektive Zinssatz angegeben ist. Dieser beinhaltet auch die Kosten für die Bearbeitung und andere Gebühren. Fehlt dieser effektive Zinssatz, können nach Abschluss des Kreditvertrags böse Überraschungen warten.

Eine Alternative zum Bankenkredit sind private Geldquellen. Hier bieten sich oft Mitglieder der Familie oder Freunde an. Wer eine solche Option wählt, sollte einen schriftlichen Vertrag aufsetzen. Auch die Frage, wie vorgegangen wird, wenn bei der Rückzahlung Schwierigkeiten auftreten, sollte im Vorfeld klar angesprochen werden.

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