Veröffentlicht am: 13.02.2017

USA Reise mit Kind

USA Reise mit Kind

Reisen prägen den Charakter und fördern die Entwicklung. Doch soll man damit schon möglichst früh anfangen und seinem Kind oder Baby eine Reise in die USA zumuten? Immerhin ist das alles ja auch mit einem hohen Maß an Stress verbunden – für die Eltern und den Nachwuchs gleichermaßen. Jedes Ziel eignet sich zumindest nicht für dieses Unterfangen. Wo man dagegen selbst mit dem Nachwuchs relaxen oder etwas erleben kann und was es dabei zu beachten gibt, zeigen wir im Folgenden.

Formalien vor der Reise

Wie Erwachsene benötigen sowohl Kinder als auch Babys eine eigene Einreiseerlaubnis. Am einfachsten beantragen Sie hierfür ein ESTA, das maximal 90 Tage gültig ist. Kinderpässe dürfen übrigens nicht verwendet werden und zudem muss ein elektronischer Reisepass vorliegen. Weitere Infos bezüglich des ESTA und der Einreise gibt es auf estaantrag.org.

Und gerade wenn das Kind nur etwa mit dem Vater, der Mutter oder Verwandten unterwegs ist, sollten die Eltern vorher beide eine Erklärung unterschreiben, die belegt, dass sie von dem Urlaub Kenntnis haben und zudem damit einverstanden sind. Auf diesem Schreiben wird am besten ebenfalls die Adresse der Eltern vermerkt. Eine notarielle Beglaubigung ist nicht unbedingt nötig, wäre jedoch von Vorteil, da es eben die Echtheit des Dokumentes bestätigt.

Worauf ist bei einer Reise mit Kind zu achten?

Bei solchen Reisen spielt vor allem die Wahl der Region eine Rolle. Denn gerade im Sommer sind Teile der USA durchschnittlich über 40° C warm und für die sensiblen Organismen von Babys ungeeignet. Hierunter fällt beispielsweise Nevada oder Kalifornien. Dementsprechend ist in den warmen Monaten vom Urlaub in Städten wie Los Angeles oder Kalifornien abzuraten. Generell ist es darüber hinaus besser, sich mehr in der freien Natur zu bewegen, da der Lärm und das geschäftige Treiben der Metropolen Babys schnell überanstrengen. Lange Wandertouren sind jedoch meist ebenfalls zu viel, außer man verwendet Tragetücher, in denen der Nachwuchs komfortabel auf dem Rücken oder vor der Brust Platz findet.

An zusätzlichem Equipment sollte auf jeden Fall ein Babyphone mit im Koffer landen. So kann man Säuglinge auch mal alleine im Zimmer lassen, während man abends ins Restaurant geht. Sofern das Kind noch gestillt wird, ist ein größeres Tuch Pflicht. In vielen Gegenden der USA ist es nämlich verpönt, öffentlich Milch zu geben und man muss das entsprechend verschleiern.

Und reist man innerhalb der Staaten größere Strecken, ist ein Mietwagen oder ein Camper zu bevorzugen, weil öffentliche Verkehrsmittel eben sehr laut sind und dem Kind viel abverlangen. Hierfür gilt es jedoch, einen passenden Kindersitz zu organisieren.

Geeignete Ziele

Möchte man seinem Kind möglichst viel bieten und ist es auch schon etwas älter, lohnt ein  Besuch Orlandos. Dort gibt es zahlreiche Attraktionen zu sehen und zudem befindet sich in der Stadt Disneyland. Die Bahamas sind hier auch gleich um die Ecke und der Nordatlantische Ozean nur knapp 60 km entfernt. Die Distanz zum Golf von Mexiko beträgt dagegen fast das Doppelte. Dieses Meer ist jedoch die bessere Wahl, da es insgesamt wärmer ist und weniger Wellengang entwickelt. Weitere geeignete Ziele sind beispielsweise Nationalparks wie Yosemite, Congaree oder Yellowstone. Ein Legoland gibt es in den USA übrigens auch. Es steht in Carlsbad in Kalifornien.

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