Veröffentlicht am: 10.03.2017

Die Vorteile von einem Schüleraustausch

Die Vorteile von einem Schüleraustausch

Schüleraustausch Programme sind heute beliebter denn je. Denn durch die zunehmenden Globalisierung, ist es vielen Menschen wichtig geworden, mehr von der Welt zu sehen. Früher waren Austauschprogramme noch eine echte Seltenheit. Mittlerweile interessieren sich viele Schüler für die Möglichkeit, an einem Schüleraustausch teil zu nehmen. Denn durch diesen ist es möglich, ein fremdes Land und dessen Kultur zu lernen. Ein Urlaub kann nicht einmal annähernd ein solches Erlebnis bieten. Besonders in die englischsprachigen Länder ist ein Schüleraustausch sinnvoll, da die Weltsprache auch später im Arbeitsleben perfekt beherrscht werden sollte. Außerdem hat der Schüler so die Möglichkeit, eine Erfahrung für sein Leben zu machen. 

Darum ist ein Schüleraustausch so sinnvoll 

Wenn die ehemaligen Schüler erst einmal ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben und in ein festes Arbeitsverhältnis eingebunden sind, wird sich kaum eine Möglichkeit mehr ergeben, für eine längere Zeit ein fremdes Land zu besuchen. Selbst während des Studiums ist dies nicht immer möglich oder mit sehr hohen Kosten, beispielsweise für Studiengebühren, verbunden. Die Schulzeit ist also die ideale Zeit, um an einem Austausch teilzunehmen. In dieser noch sehr prägenden Phase der Entwicklung tut es vielen Schülern auch schlichtweg gut, eine längere Zeit von zuhause weg zu sein. Denn so ist es möglich, dass sie an einem anderen Ort neue Erfahrungen machen. Häufig kann außerdem beobachtet werden, dass die Schüler durch den Austausch ihr eigenes Leben zuhause und ihre Familie dort, mehr schätzen lernen.

Der Schüleraustausch mit einer Organisation

Nur die wenigsten Eltern verfügen selbst über Kontakte, um den Schüleraustausch zu organisieren. Deshalb ist es meistens sinnvoll, eine passende Organisation für den Schüleraustausch zu wählen. Diese sorgt nicht nur für einen reibungslosen Ablauf, sondern auch für die Sicherheit der Schüler. Außerdem hat der Schüler dann die Möglichkeit, sich eine passende Gastfamilie selbst auszusuchen. 
Der Aufenthalt kann relativ flexibel gestaltet werden. Die Organisationen ermöglichen Austauschdauern von ein paar Wochen, bis hin zu einem Jahr. Wer eine solche Organisation nutzt, der hat außerdem den Vorteil, dass diese sich mit den Schulsystemen der fremden Länder sehr viel besser auskennt. Schließlich soll der Austausch keine schlechten Noten oder sogar das Wiederholen eines Schuljahres nach sich ziehen. 

Die meisten der Organisationen bieten den Schüleraustausch weltweit an. Doch vor allem die englischsprachigen Länder sind beliebt. Damit der Schüler nicht vor zu große Hürden gestellt wird, werden auch Sprachtests oder eine Vorbereitung angeboten. Dadurch kann sicher gestellt werden, dass die Kenntnisse ausreichend sind, um in dem fremden Land die Schule besuchen zu können. Ein weiterer Vorteil ergibt sich darin, dass der Austausch häufig in Gruppen vorgenommen wird. So reist der Schüler nicht ganz alleine, sondern vielleicht sogar mit Mitschülern.
Außerdem sorgt die Organisation für einen ersten Kontakt zwischen den Austauschschülern. So kann die Familie kennen gelernt werden, bevor der Schüler tatsächlich dort ist. Bei der Registrierung wird die Familie außerdem überprüft, da nicht jede Familie für einen Austausch in Frage kommt. Vor allem die Eltern haben dann weniger Grund zur Sorge. 

Besonders wichtig: Die Gastfamilie

Der Schüleraustausch ermöglicht das Eintauchen, in ein ganz anderes Leben. Die Gastfamilie ist besonders entscheidend dafür, wie gut der Austausch tatsächlich wird. Die beiden Austauschschüler sollten sich natürlich möglichst gut verstehen, da sie nicht nur gemeinsam die Schule besuchen werden, sondern auch zusammen wohnen. Ob dies tatsächlich der Fall ist, sollte unbedingt durch Nachrichten oder Videoanrufe vorab geklärt werden. Die Gastfamilie sollte den Schüler als Mitglied aufnehmen, vor allem wenn der Austausch länger, als nur einige Wochen andauert. Besonders schön ist es natürlich, wenn die Gastfamilie in ihrer Freizeit etwas mit dem Austauschschüler unternimmt. So können die Kultur und die Menschen des Landes noch besser kennen gelernt werden. Gemeinsame Ausflüge und Unternehmungen eigenen sich dafür besonders gut. 

Kommentare

  • Helke Voß-Becher am 23.04.2018 01:24

    Wer Lust auf ein noch größeres Lern-Abenteuer hat, kann sich für einen zweijährigen Schulaufenthalt in einem der
    weltweit 17 UWCs bewerben! Wer nach dem Auswahlverfahren einen UWC-Platz angeboten bekommt, kann zudem
    mit einem Teilstipendium rechnen (je nach Finanzstärke der Eltern). In einzelfällen gibt es auch Vollstipendien.
    (Siehe uwc.de oder uwc.org)

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