Veröffentlicht am: 07.04.2017

Abirechner für jedes Bundesland

Abirechner für jedes Bundesland

Mit Ach und Krach durchs Abitur

Das Abitur steht vor der Tür und die Vorbereitungen für die Prüfungen laufen in der Schule, sowie auch zu Hause an den Schreibtischen der Schüler auf Hochtouren. Sind die Vorabiklausuren geschrieben interessiert sich jeder dafür, auf welchem Notenstand er zu dem Zeitpunkt ist und was mit den Abiturprüfungen noch rausgerissen werden kann. Mit dem Abirechner für jedes Bundesland kann errechnet werden, welcher Schnitt das Zeugnis zu dem aktuellen Zeitpunkt schon aufweist und wie hoch man sich noch verbessern kann. Auch kann man hier einsehen, auf welche Noten man in Punkten abweichen darf, um das Abitur zu bestehen und dann somit seinen angestrebten Abschluss der Schullaufbahn in der Tasche hat.

Der Abirechner

In dem Abirechner gibt der Schüler die Punkte in, welche er in jedem Fach bei den Lehrern im Laufe des Schuljahres gesammelt hat ein. Diese Punkte gehen von 1 – sehr schlecht bis 15 – sehr gut. Die Punktzahlen werden von allen Fächern zusammen gezählt, mit der Anzahl der Fächer dividiert und mit der Zahl 40 multipliziert. Die maximale Anzahl an Punkten die erreicht werden können ist 900. Mit dieser Punktzahl bis 823 hat man die absolut höchste Durchschnittsnote, die 1,0. Wer diese erreicht, dem sind keine Steine bei der Berufswahl in den Weg gelegt. Mit dieser Note kann sich der Schüler auf unzählig viele Studiengänge und Ausbildungsplätze bewerben und ist für jeden Arbeitgeber der absolute Musterbewerber.

Diesen Durchschnitt erreichen leider heutzutage viel zu wenige Schüler, da das Abitur an immer höhere Ansprüche gebunden wird. Schon die Regelung der Punkteabweichung von Vor- und Abiturnote ist für viele Schüler ein Dorn im Auge und hat schon so manchem sein Abitur vermasselt. Man darf von seiner Vornote und der Abiturnote nur bis zu 3,5 Punkte abweichen. Wird diese Dividende Überschritten, muss der Prüfling in eine Nachprüfung, wo er sein Können nochmals unter Beweis stellen soll.

Deshalb wird geraten, die Vorprüfungen zum Abitur genau so wichtig zu sehen, wie die Abiturprüfungen selbst. Wenn man schon für die Vorprüfungen viel lernt, bleibt das meiste auch schon für die Abiklausuren selbst im Kopf hängen und muss kurz vorher nur noch einmal aufgefrischt werden. So spart man sich vor den wichtigen Arbeiten eine Menge an Stress und hat so Zeit sich auch seelisch auf die harten Prüfungen vorzubereiten. Auch wenn es in die Hose gehen sollte ist Dank den Nachprüfungen das Abitur noch nicht verloren. Jeder Schüler bekommt sozusagen eine zweite Chance. Ob und wie er diese dann nutzt, ist jedem selbst überlassen.

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