Veröffentlicht am: 23.08.2017

Worauf sollten Eltern beim Schulranzenkauf achten?

Worauf sollten Eltern beim Schulranzenkauf achten?

Kinder auf dem Schulweg müssen gut erkennbar sein. Die Gefahren im Straßenverkehr können besonders von den Schulanfängern nicht richtig eingeschätzt werden. Autofahrer müssen Gelegenheit zum vollständigen Überblicken der Situation haben. Deshalb müssen die Schulranzen leuchten. Ergonomie, Breite und Gewicht des Ranzens sind weitere Kriterien.

Der richtige Schulranzen

Während es den Kindern beim Kauf ihres Schulranzens eindeutig um die coole Optik geht, legen verantwortungsbewusste Eltern vorrangig Wert auf bestimmte Sicherheitsmerkmale und Qualitätskriterien. 
Entscheidend sind Ergonomie, Schadstoffbelastung sowie Breite und optimales Leergewicht des Schulranzens. Eltern achten beim Kauf des neuen Schulranzens darauf, dass er die Anforderungen aus der Schulranzen-Norm DIN 58124 erfüllt. Eine große Auswahl an Schulranzen nach DIN 58124 finden Sie hier.
Außerdem sollten sowohl an den seitlichen Flächen als auch an der Vorderfront des Ranzens deutlich fluoreszierende Flächen in Orange und Gelb angebracht sein. Nicht nur in der Dunkelheit, sondern auch bei Tageslicht sorgen sie für eine gute und deutlichere Sichtbarkeit des Kindes. Reflexstreifen in Silber unterstützen die Erkennbarkeit in der Dämmerung oder in der Dunkelheit, denn sie reflektieren das Scheinwerferlicht der Fahrzeuge.
Grundsätzlich eignen sich helle Grundfarben des Ranzens besser als dunklere. Sie fallen bei jedem Wetter besser auf und sorgen für mehr Sichtbarkeit und Sicherheit.

Die Stabilität des Schulranzen ist das A und O

Das Leergewicht des Schulranzens sollte bei einem bis höchstens 1,3 Kilogramm liegen. Leichteren Modellen fehlt es womöglich an der nötigen Stabilität. Sie ist ganz besonders für den kindlichen Rückenbereich wichtig, der so wenig wie möglich belastet werden soll. Alle Eltern, die sichergehen wollen, sollten neben der Schulranzen-Norm DIN 58124 auch auf das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit achten. Dieses Zeichen steht dafür, dass die Herstellung des Produkts in vollem Umfang überwacht wurde.

Verstellbare Schultergurte

Der Ranzen soll sich der kindlichen Wirbelsäule gut anpassen. Er soll in der Mitte des Rückens sitzen, Bücher sollen sich nicht durchdrücken können.
Falsch sitzende Schulranzen führen nicht selten zu bedenklichen Fehlhaltungen. Eine umfassende Verstellmöglichkeit der Tragegurte ist deshalb unverzichtbar: Sind die Tragegurte zu kurz eingestellt, sitzt der Schulranzen zu hoch. Deshalb muss das Kind seine Rückenmuskulatur unnötig stark einsetzen, um sein Gleichgewicht halten zu können. Da kann ein Rundrücken die Folge sein.
Sind die Gurte andererseits zu lang bemessen, sitzt der Ranzen womöglich nicht hoch genug. Ein zu tief sitzender Schulranzen strapaziert die Bauchmuskulatur des Kindes beim Tragen und verstärkt Tendenzen zum Hohlkreuz.
Mindestens drei Zentimeter breite, gut ausgepolsterte und stufenlos verstellbare Tragegurte sind optimal: So kann Gewicht ökonomisch verteilt und der Abschluss der Ranzenoberkante mit den Schultern sichergestellt werden.
Außerdem helfen auch verstellbare Brustgurte bei der besseren Verteilung des Gewichts.
Deshalb soll das Kind in jedem Fall beim Kauf des neuen Schulranzens dabei sein – denn nur die direkte Anprobe stellt den optimalen Sitz für eine gute Haltung des Kindes sicher.

Das Gewicht des vollen Schulranzens

Generell sollte hierbei ein Gewicht von ca. 10 bis 12 Prozent des kindlichen Körpergewichts nicht überschritten werden. Allerdings variiert die Belastbarkeit von Kind zu Kind abhängig von der Konstitution des Kindes. Neben der Muskelkraft spielen auch die kindliche Koordinationsfähigkeit sowie der Gleichgewichtssinn eine Rolle. Während sportliche Kinder auch noch mit 17 Prozent des Körpergewichts gut zurechtkommen, können schon 10 Prozent bei anderen problematisch sein. Anzeichen für mögliche Überlastungen sind Rückenschmerzen, Haltungsveränderungen beim Tragen des Schulranzens oder Taubheitsgefühle in den Fingerspitzen. Diese Signale geben Anlass zur Überprüfung der Position des Schulranzens und zuweilen sogar zum Neukauf eines geeigneteren Ersatzmodells.

Schulranzen richtig packen

Aufmerksamkeit ist nicht nur beim Kauf eines neuen Schulranzens notwendig. Weitsichtige Eltern packen besonders in den ersten Wochen den Ranzen gemeinsam mit dem Kind – und sie unterlassen auch spätere sporadische Ranzenkontrollen nicht.
Denn auch falsch gepackte Ranzen können zu Rückenproblemen und Fehlhaltungen führen. So sollten beispielsweise schwere Bücher so nah als möglich am Rücken liegen.

Mehr Informationen und Kauftipps:

Eine Auswahl an tollen Schulranzen nach DIN 58124 finden Sie hier

 

 

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