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14.06.2021 5 Min. Lesezeit

Warum ergonomische Schulranzen für gesunde Kinderrücken so wichtig sind

Warum ergonomische Schulranzen für gesunde Kinderrücken so wichtig sind
Bild: Foto von Sebastian Voortman von Pexels

Bald ist es wieder soweit! Je nach Bundesland startet das neue Schuljahr 2021 entweder im Juli, August oder September und unzählige Schüler und Schülerinnen machen sich für ihren ersten Schultag bereit. Für diesen neuen Lebensabschnitt wird ein alltäglicher Begleiter benötigt - der Schulranzen. Es ist nicht ganz so leicht, das richtige Modell ausfindig zu machen. 

Zunächst muss dem Kind das Design gefallen, doch viele Eltern sind zudem bestrebt, einen Ranzen zu finden, der sich perfekt dem Rücken des Kindes anpasst. 

Schließlich wird die Tasche mit Büchern, Heften, Mäppchen und Pausenbrot/Obst gefüllt - und besitzt einiges an Gewicht! Im folgenden Artikel legen wir dar, auf welche Charakteristika geachtet werden sollte, um den optimalen Schulranzen für das Kind zu finden. 

Darauf ist beim Kauf eines Schulranzens zu achten

Auf dem Markt existiert eine Vielzahl an Anbietern. Eltern und Kinder werden beim Schulranzenkauf häufig zunächst von der großen Auswahl erschlagen. Aus diesem Grund bietet es sich an, Ausschlusskriterien zu etablieren. Darüber hinaus zeigt es sich, dass der Fachhandel nicht immer die beste Entscheidung für Kauf eines Schulranzens darstellt. Denn im Internet lässt sich weitaus besser nach ihnen recherchieren und durch sogenannte Suchfilter kann eine sogenannte Vorauswahl getroffen werden. 

Ergonomie für die Rückengesundheit

Zunächst ist wichtig, dass der Schulranzen nicht starr auf dem Rücken der Kinder sitzt, sondern dass dieser ergonomisch ist und über eine gute Gewichtsverteilung verfügt. Mithilfe flexibler Tragesysteme kann der Ranzen sogar nach einem Wachstumsschub getragen werden. Dafür bietet es sich an, auf die S-förmigen Schultergurte zurückzugreifen. 

Weiterhin ist es auch hilfreich, wenn sich die Riemen verstellen lassen und nicht zu lang sind. Das kann nämlich dazu führen, dass der Träger nach hinten gezogen wird und zu Rückenschmerzen und Fehlstellungen führen kann. 

Man sollte auch unbedingt die Rückseite des Ranzens unter die Lupe nehmen. Eine gute Polsterung und körperechte Formung sind nämlich das A und O! 

Das Gewicht des Schulranzens

Beim Bepacken erhält der Schulranzen schon sehr viel zusätzliches Gewicht. Dementsprechend sollte man zu Light-Modellen greifen, deren Materialien ein äußerst geringes Gewicht aufweisen. Als Faustregel gilt: Der Schulranzen sollte befüllt 10 bis 12 Prozent des Körpergewichts des Kindes nicht übersteigen.

Der Tragekomfort des Schulranzens

Damit der Tragekomfort garantiert wird, sollte der Schulranzen über folgende Merkmale verfügen:

  • Ranzen und Schulterkante sind auf einer Höhe

  • die Breite des Schulranzens entspricht der Schulterbreite des Kindes

  • Breite der Tragegurte sollte mindestens vier Zentimeter betragen

  • Eine dicke Polsterung sollte Standard sein

Vor allem im Winter kommt es vor, dass die Kinder aus dem Haus müssen, wenn es draußen noch dunkel ist. 

Dies birgt große Gefahren, da die Schüler im Straßenverkehr leicht übersehen werden können. Zur Sicherheit des Kindes und der Autofahrer sollte der Schulranzen mit einer Vielzahl an fluoreszierenden Farben und Reflektoren ausgestattet sein. 

Es bietet sich zudem auch an, auf eine grelle und helle Farbgebung zurückzugreifen. Gelb, Orange und Rot werden beispielsweise besser wahrgenommen als Grün und Blau. 

Der Schulranzen muss alltäglich starken Belastungen standhalten. Zum einen wird er schwer beladen und dennoch sollten die Tragegurte dem Gewicht ohne Probleme standhalten. 

Des Weiteren sind Kinder nicht gerade für Ihre Sorgfalt und Vorsicht bekannt. Sie lassen den Rucksack oftmals einfach von den Schultern gleiten oder pfeffern ihn in die nächste Ecke. 

Weist der Ranzen dann nicht eine gewisse Grundstabilität auf, werden schnell Gebrauchsspuren und Beschädigungen zu finden sein. Anhand des GS-Zeichens kann beispielsweise sichergestellt werden, dass die sachgemäße Fertigung des Ranzens kontrolliert und gewährleistet wurde. 

Viele Modelle schlucken die Schulsachen wie ein schwarzes Loch. Die Schüler sind dann dazu genötigt, im Inneren des Ranzens zu wühlen, um die geforderten Unterlagen zu finden. 

Besser ist es, wenn der Ranzen über verschiedene Fächer und Taschen verfügt, die eine Ordnung des Inhalts zulassen. Schulmäppchen und Brotdose können somit in der Innentasche verstaut werden, Wasserflasche und Snacks in den Seitentaschen. 

Ein Fach an der Vorderseite des Rucksacks kann dazu genutzt werden, um wichtige Gegenstände wie den Haustürschlüssel oder den Geldbeutel zu verstauen. 

In früheren Zeiten wurde vor allem auf Holz und Leder gesetzt. Diese Materialien bieten jedoch nur sehr wenig Tragekomfort und erfordern außerdem einen starken Pflegebedarf. Mittlerweile greift man vor allem auf Textilgewebe zurück. 

Das Material ist leichter, strapazierfähiger und leicht zu reinigen. Das Hauptaugenmerk sollte darüber hinaus auf die Qualität des Stoffes und die Verarbeitung gerichtet werden, da man sonst nur kurze Freude am Schulranzen hat.

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