07.04.2022 6 Min. Lesezeit
Moderne Lotterien
Lotterien sind beliebt. Das ist kein Geheimnis. Und deshalb mal Hand aufs Herz: Haben Sie auch schon einmal im Lotto Ihr Glück versucht? Wenn ja, bei welchem Lottospiel waren Sie dabei? Und warum genau bei dieser Lotterie und nicht irgendeiner anderen? Was macht den Reiz bei Lotterien aus? Wir schauen genau hin und werden kurz auf die beliebtesten modernen Lotterien eingehen. Lottospiele sind Casinospielen übrigens nicht ganz unähnlich. Es geht darum, einen Spielausgang möglichst genau vorherzusagen. Das Ganze folgt einer berechenbaren Wahrscheinlichkeit. Und es braucht eine Portion Glück, um etwas zu gewinnen. Der Vorteil bei Online Casinos ist, dass man mit Boni starten kann und das Unterfangen somit bedeutend günstiger ist als bei das bei gewöhnlichen Lotterien der Fall ist. Mit einem Vulkan Vegas Aktionscode spart man somit bares Geld. Kann Ihr Lotto das auch? Aber nun zu den Lotterien.
Die Lotterie im ursprünglichen Sinn
Wir erlauben uns, den einleitenden Satz von Wikipedia zu zitieren. Er besagt auf wunderschöne Weise, was man unter einer Lotterie versteht: „Eine Lotterie ist ein Vertrag, der ein nach einem bestimmten Spielplan gegen einen festgelegten Einsatz mit der Aussicht auf bestimmte Geld- oder Sachgewinne veranstaltetes Glücksspiel zum Inhalt hat, dessen Ausgang auf dem Zufall beruht.“
Die Geschichte der Lotterien ist lang. Es mag wohl irgendwann im 16. Jahrhundert gewesen sein, dass man Lotterien mit verschiedenen Denkanstößen realisierte. Jede davon folgte einer vorgegebenen Wahrscheinlichkeit, fixen Regeln und der Chance, etwas zu gewinnen. Man weiß beispielsweise von einer Finanzierung wohltätiger Zwecke mittels Lotterie, wonach ein einziger Sachpreis in einem Buch mit lauter leeren Seiten und eben einer Abbildung verlost wurde. Man durfte sich für einen kleinen Unkostenbeitrag beteiligen und sein Glück versuchen. Weiße Seiten waren die Nieten. Man brauchte viel Glück, um zu gewinnen. Und natürlich übertrafen die Einnahmen die Ausgaben bei weitem.
Andernorts wurde die Idee der Zahlenlotterie gegründet. Man wusste, dass in einem Behälter bestimmte Zahlen untergebracht waren. Man konnte spekulieren und auf seine Lieblingszahl wetten. Dann wurde blind gezogen. Natürlich war die Gewinnsumme für den Gewinner groß und der Verlust für die Verlierer klein. Aber für den Veranstaltet hatte sich das immer gelohnt. Denn er behielt einen Teil für sich. Moderne Lotterien funktionieren ähnlich.
Lotto in Deutschland: 6 aus 49
In Deutschland spielt man gerne „6 aus 49“. Der Name verrät, worum es geht. Aus einem Behälter mit den Zahlen von 1 bis 49 werden 6 Zahlen entnommen. Aus einem weiteren Pot mit den Zahlen 0 bis 9 wird die sogenannte Superzahl gezogen. Wer alle diese vorhersagt, gewinnt den Hauptpreis. Wer zudem die Superzahl als letzte Zahl seiner Quittungsnummer vorweisen kann, bekommt den noch höheren Hauptpreis. Bei weniger Treffern gibt es eben einen entsprechend kleineren Gewinn. Die Höhe der Gewinne folgt vorgegebenen mathematischen Formeln. Jede Tippabgabe kostet EUR 1,20. Werden beispielsweise 10.000.000 Tipps abgegeben, stehen theoretisch 12.000.000 Euro als Gewinnsumme zur Verfügung. Doch zuerst kassiert der Staat seinen Anteil. Dieser wird direkt ans Finanzamt abgeführt. Die übrigen – wir schätzen einfach großzügig – 8.000.000 Euro werden ausgespielt. Knapp 13% dieser Summe kassiert der Gewinner der 6 Richtigen inkl. Superzahl. 10% werden an all jene aufgeteilt, die „nur“ die 6 Richtigen haben. Und so geht es eben weiter. Logisch ist, dass viele Spieler 3 richtige Zahlen haben. Weil diese sich aber 45% der Gesamtgewinnsumme untereinander aufteilen müssen, ist der Gewinn je Spieler überschaubar klein. Die wenigsten freuen sich darüber.
Euromillionen
Noch größere Brötchen werden bei der Lotterie Euromillionen gebacken. Der Mindestjackpot beträgt 17 Millionen Euro. Wird der Pot nicht geknackt, steigt er sukzessive weiter an. Bis zu 220 Millionen Euro sind möglich. Der Einsatz je Tipp beläuft sich auf 2,50 Euro. Diese Lotterie erstreckt sich über mehrere Europäische Länder. Deshalb geht es hier immer um besonders viel Geld. Die zu erratende Zahlenkombination setzt sich aus zwei Teilen zusammen. 5 Zahlen aus 1 bis 50 werden gezogen und mit 2 Zahlen aus dem „Sternenkreis“ – das sind Zahlen von 1 bis 13 – wird der Tipp vervollständigt. Die Chance, diese Kombination zu erraten liegt bei knapp 1:140.000.000. Dafür winken dann 50% des Gesamt-Pots. Die übrigen 50% werden auf die niedrigeren Gewinnränge aufgeteilt. Damit man eine Vorstellung der Größenordnungen erhält: Wenn der Hauptgewinn 17 Millionen Euro beträgt, es einen Gewinner mit 5 Zahlen und 1 Stern gibt, erhält dieser meist in etwa 100.000 Euro. Die nachfolgenden Ränge gewinnen nochmals weit weniger. Der große Anteil von 17% der Gesamtgewinnsumme wird an jene ausgeschüttet, die 2 Zahlen und 0 Sterne haben. Dafür kassiert man meist rund 4,50 Euro. Die Chance, nichts zu gewinnen liegt übrigens bei etwas über 92%.
6 aus 45 spielt man in Österreich
In Österreich sind die Gewinne kleiner, die Gewinnchancen insgesamt etwas größer. Mit einer Wahrscheinlichkeit von stark gerundet 1 : 8.500.000 gewinnt man den Jackpot, der zumindest 1 Million Euro beträgt. Nicht selten wird der doppelt geknackt. Dann wird eben geteilt. Es werden insgesamt 7 Zahlen aus einer Zahlenmenge von 1 bis 45 gezogen. Die siebente ist die „Zusatzzahl“. Mit der kann man kleinere Gewinne ein wenig aufwerten. Für den Hauptgewinn müssen einfach die ersten 6 gezogenen Zahlen denen auf dem Wettschein entsprechen.
Fazit
Lotterien waren immer begehrt. Ein kleiner Einsatz steht einem sehr hohen Hauptgewinn gegenüber. Auch wenn es noch so unwahrscheinlich ist, glaubt man an sein Glück. Und wer nicht spielt, kann auch nicht gewinnen. Einer gewinnt in jedem Fall: Der Staat. Denn er behält sich einen großen Teil der Einnahmen. Und wenn eines fix ist, dann die Tatsache, dass es immer wieder mal jemanden gibt, der mit einem Lotteriegewinn sehr wohlhabend wird. Deshalb: einfach probieren. Vielleicht klappt’s auch bei Ihnen.
Bild von chinigaray auf Pixabay
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