21.08.2023 3 Min. Lesezeit
Kosmetik für Kinder: Was Eltern wissen sollten
Schon unsere Jüngsten entwickeln früh ein Gespür für bunte Farben und zeigen Interesse an Schmuck und Kosmetik. Doch bei vielen Eltern entsteht dadurch auch Unsicherheit. Angesichts der Inhaltsstoffe der Produkte wissen sie nicht immer, wann die Haut ihrer Kinder welche Kosmetik verträgt und wann man eher warten sollte. Wir bringen etwas Licht ins Dunkle, indem wir einen groben Überblick über die wichtigsten Informationen zum Thema geben.
Vorsichtig herantasten und genau beobachten
Juckende Haut durch reizende Inhaltsstoffe? Dieses Problem dürfte den meisten Erwachsenen bereits untergekommen sein. Doch keine Angst, das muss nicht heißen, dass grundsätzlich von Kosmetik für Kinder abzuraten ist. Die Haut befindet sich dennoch noch viel stärker in einem Entwicklungsprozess, wodurch sie besonders sensibel auf verschiedene Stoffe reagieren kann. Von Kosmetik für Erwachsene ist bei Kindern daher abzuraten, da in der Regel noch keine Kenntnisse über Allergien des Kindes besteht.
Stattdessen lohnt sich der Griff zu Kinderkosmetik, die auf weniger aggressive Inhaltsstoffe setzt und die empfindliche Haut des Kindes somit schont. Statt chemischen Zusätzen setzt Kinderkosmetik verstärkt auf natürliche Inhaltsstoffe, auf welche die Haut der meisten Kinder besser reagiert. Trotzdem ist auch hier die Vorsicht der beste Ratgeber. Sich langsam heranzutasten und Veränderungen der Haut genau im Auge zu behalten, ist absolut ratsam. Hier sind die Eltern gefragt, die ihr Kind am besten kennen und Probleme entsprechend sofort erkennen können.
Je älter das Kind, desto höher die Verträglichkeit
Wenn es um Kinder geht, muss eine Differenzierung zwischen den unterschiedlichen Altersgruppen stattfinden. Bei Babys ist es am besten, nur die wirklich nötigste Kosmetik zu nutzen. Alles andere kann zu Ausschlägen führen, die eine Belastung für Eltern und Kind darstellen. Zudem gibt es speziell für Babys entwickelte Kosmetik, welche diese Haut nochmals in besonderem Maße schont.
Die Haut von etwas älteren Kindern im Vorschulalter ist in der Regel bereits etwas weniger empfindlich. Das heißt aber natürlich nicht, dass sich Allergien nicht noch ausprägen können. Insbesondere wenn die Kinder neugierig werden und die Kosmetik ihrer Eltern entdecken, ist erhöhte Vorsicht geboten. Auch in diesem Alter gilt es, ausschließlich auf Kinderkosmetik zu setzen. Die darin enthaltenen Inhaltsstoffe sind milder als die bei den Pendants der Kosmetik für Erwachsene, wodurch sich das Risiko auf Reizungen minimieren lässt.
Make-up bei älteren Kindern: Auf die richtige Dosis kommt es an
Wenn die Mutter Make-up aufträgt, bleibt dies keinem heranwachsenden Kind verborgen. Spätestens in der Pubertät wollen Teenager dann ohnehin selbst vermehrt Kosmetik benutzen, was ein paar Anforderungen für Eltern mit sich bringt. Schließlich durchläuft der Körper hier nochmals größere Veränderungen, wodurch auch die Haut anders als bisher auf die Stoffe reagieren kann.
Für Eltern erweist es sich in dieser Phase als entscheidend, den richtigen Umgang mit Kosmetik zu vermitteln. Die richtige Dosis zu finden, kann anfangs schwierig sein. Schließlich ist es manchmal ein schmaler Grat, wann die Haut von der Behandlung profitiert und wann sie nur unnötig strapaziert wird. Eine gesunde Skepsis bezüglich chemischer Inhaltsstoffe ist dabei angebracht. Wenn allerdings altersgerechte Kosmetik zum Einsatz kommt, können Kinder ebenfalls in den Genuss der vielen schönen Effekte von Make-up und Co. kommen.
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