25.11.2024 5 Min. Lesezeit
Paris mit Kindern: So wird die Reise ein voller Erfolg
Als „Stadt der Liebe“ steht Paris wohl für die meisten Menschen sehr weit oben auf der Liste der romantischsten Reiseziele. Auch für Gruppenreisen oder einen lustigen Kurztrip mit Freundinnen und Freunden ist die Metropole dank ihrer vielen Cafés, Bars, Museen und anderen Freizeitaktivitäten sehr beliebt. Wie aber sieht das mit Kindern aus? Lohnt sich Paris auch für einen Familienurlaub? Und wie wird der Urlaub ein Erfolg? Hier findest Du die Antworten.
Gute Planung ist alles
Auch für Kinder hat Paris eine Menge zu bieten. Die Frage, ob sich die Stadt auch für Familien lohnt, kann man also grundsätzlich erstmal mit „ja“ beantworten. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die Du im Vorfeld bedenken und berücksichtigen solltest. Das beginnt zum Beispiel bei den Menschenmengen, die die französische Hauptstadt beinahe zu jeder Zeit besuchen. Da Kinder davon schnell überfordert sind, plant am besten weniger Ziele ein und nehmt Euch Zeit.
Auch die Schlangen vor den Sehenswürdigkeiten sind nicht zu unterschätzen. Das gilt manchmal selbst dann, wenn Ihr bereits Eure Karten gekauft habt – was übrigens in jedem Fall empfehlenswert ist. Die berühmtesten Sehenswürdigkeiten sind teilweise bereits Monate im Voraus ausgebucht. Eine frühe Planung ist daher sehr wichtig, auch weil die Auswahl an Unterkünften dann noch größer ist.
Lass(t) das Auto lieber stehen
Für die Anreise hast Du verschiedene Möglichkeiten. Mit dem PKW kannst Du Dein Gepäck gut verstauen und bist absolut unabhängig. Vor Ort musst Du allerdings mit dichtem Verkehr und einer sehr angespannten Parksituation rechnen. Gerade für schwere Fahrzeuge sind die Parkkosten extrem hoch. Es hilft daher, auch hier im Vorfeld bereits einen Parkplatz zu organisieren. Ansonsten solltest Du die Sache entspannt angehen, Zeit mitbringen und natürlich für die nötige Sicherheit im Auto sorgen.
Alternativ stehen viele weitere Möglichkeiten zur Auswahl, wenn Du die Metropole mit der ganzen Familie besuchen möchtest. Gerade wenn Du aus einer deutschen Großstadt anreist, kannst Du einfach das Verkehrsmittel aussuchen, das am besten zu Deinen Ansprüchen passt. Aus München reist Du zum Beispiel wahlweise per Bahn, Bus oder Flugzeug nach Paris. Da ist also mit Sicherheit auch die passende Option für Dich dabei.
Kleiner Kinderwagen und kurze Strecken
Vor Ort gibt es zwei Möglichkeiten, wie Ihr von A nach B kommt (sofern man den PKW aus oben genannten Gründen nicht mitzählt): Zu Fuß und mit der Metro. Beide Optionen funktionieren natürlich auch mit Kindern, trotzdem gibt es auch hier ein paar Punkte zu beachten. Selbstverständlich ist es schön, über die Champs-Élysées zu flanieren oder die kleinen Pariser Gassen und ihre Schaufenster zu erkunden. Mit kürzeren Beinen ist dies allerdings ungleich anstrengender.
Die Metro ist zwar eine nützliche Hilfe und gerade für die weiten Strecken auch beinahe alternativlos. Leider sind die Bahnen aber oft nicht wirklich gut für Kinderwagen geeignet. Zu zweit schafft man die Treppen vielleicht noch, alleine ist der Zugang meist problematisch. Auch innerhalb der Wagons ist wenig Platz. Insgesamt ist daher ein kleiner, leichter Kinderwagen die beste Wahl. Für kürzere Strecken ist vielleicht auch ein Tragetuch eine praktikable Alternative.
Es gibt nicht nur das Disneyland
Das Highlight für Kinder ist mit Sicherheit das Disneyland Paris. Dieses liegt nicht direkt in der Stadt, sondern im Vorort Coupvray, knapp 40 Kilometer östlich. Für die Anreise nutzt Ihr den PKW oder den Schnellzug RER A, der den ganzen Tag zwischen Hauptstadt und Park verkehrt und ungefähr 35 Minuten benötigt. Die Parkkosten für Euren PKW sind im Ticket nicht enthalten.
Als Alternative oder weiteres Abenteuer ist der Parc Asterix eine Überlegung wert. Er befindet sich ungefähr 40 Kilometer nördlich des Stadtzentrums und ist kleiner und leerer als das Disneyland. Tolle Achterbahnen und andere Attraktionen gibt es allerdings auch hier. Während Disneyland auch für kleinere Kinder ein unvergessliches Erlebnis sein wird, ist der Parc Asterix vor allem auch für Teenager geeignet.
Museen für Kinder
Der Louvre ist das vielleicht berühmteste Museum der Welt. Das liegt nicht zuletzt an seinen gewaltigen Ausmaßen. Alles wirst Du mit Kindern auf keinen Fall sehen können und irgendwann wird es auch langweilig für die Kleinen. Eine gute Wahl kann das Museum trotzdem sein, vor allem wenn Ihr Euch auf bestimmte Bereiche konzentriert. Es gibt nämlich einen tollen Audioguide für Kinder. Außerdem kommen Besucher unter 18 Jahren kostenlos rein.
Es gibt zahlreiche weitere Alternativen, die auch für kleine Gäste empfehlenswert sind. Das Atelier des Lumières und das Musée de l’Illusion sind zum Beispiel sehr schön und bringen Besucher jeden Alters zum Staunen.
Die schönsten Parks
Der Jardin du Luxembourg ist einer der schönsten Parks der Stadt. Hier gibt es Spielplätze, Ponyreiten und kleine Segelboote, die Kinder mit großer Freude über das Wasser fahren lassen. Bei gutem Wetter ist der Park definitiv einen Besuch wert. Schön sind außerdem auch der größte Park der Stadt Parc de la Vilette und der Jardin d’Acclimatation.
Eine Bootsfahrt für die ganze Familie
Eine Bootsfahrt auf der Seine ist für jeden eine tolle Erfahrung. Hier könnt Ihr bereits zahlreiche Sehenswürdigkeiten aus der Ferne sehen und gemeinsam überlegen, wohin es als nächstes gehen soll. Zwar ist die Fahrt bei schönem Wetter am besten, es gibt aber auch Boote mit Dach für die regnerischen Tage.
Foto von Chris Karidis auf Unsplash
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